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Universitätsklinikum Essen
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Patienten und Angehörige

Ihr Aufenthalt

Ihre Ankunft und Aufnahme

Die stationäre Aufnahme erfolgt üblicherweise einen Tag vor der geplanten Operation. Die Schwestern und Pfleger am Patientenempfang erwarten Sie bereits und zeigen Ihnen Ihr Zimmer und die Station. Mitarbeiterinnen der Verwaltung klären mit Ihnen alle administrativen Fragestellungen.

Der Austausch mit unseren Patienten ist uns wichtig.

Zur Vorbereitung auf die Operation wird Sie im Verlauf des Tages Ihr Herzchirurg besuchen, um mit Ihnen die Einzelheiten des bevorstehenden Eingriffs zu besprechen. Neben einigen wichtigen Voruntersuchungen steht an diesem Tag auch das Gespräch mit einem/r Narkosearzt/-ärztin an. Ihre medizinischen Besonderheiten werden erfasst, und Ihnen wird ausführlich das bei der Operation angewandte Narkoseverfahren erläutert. Zur Narkosevorbereitung erhalten Sie bereits am Vorabend der Operation ein Beruhigungsmittel, das gleichzeitig Schlafstörungen vorbeugt.

Am Operationstag

Am Tag der Operation dürfen Sie nichts essen. Bis zwei Stunden vor der Operation dürfen Sie noch Wasser zu sich nehmen. Etwa eine Stunde vor der Operation erhalten Sie ein mildes Medikament, um Ihnen mögliche Spannungen vor dem Eingriff zu nehmen. Je nach Operation (Bypass-, Herzklappen-, Kombinationseingriffe) dauert die Operation in der Regel zwei bis vier Stunden. Wenn Sie aus der Narkose aufwachen, befinden Sie sich bereits auf der Intensivstation.

Auf der Intensivstation

Hier werden Sie in den ersten 24 Stunden nach der Operation rund um die Uhr von speziell für die Intensivmedizin ausgebildeten Fachkräften überwacht. Während dieser Zeit sind Sie an verschiedenen Schläuchen, Drainagen, Kathetern und an einem Überwachungsmonitor angeschlossen, der permanent die Herztätigkeit und viele weitere lebenswichtige Körperfunktionen kontrolliert. Ein Beatmungsgerät assistiert Ihnen in den ersten Stunden nach der Operation beim Übergang von der vollständig kontrollierten Beatmung während des Eingriffs zur selbstständigen Spontanatmung. Ihre eigene Atemtätigkeit wird also bedarfsgerecht unterstützt.

Wenn Sie aus der Narkose aufwachen, ist der Beatmungsschlauch normalerweise bereits entfernt worden, sodass Sie etwas trinken oder ein Wassereis essen dürfen. Wahrscheinlich können Sie sich dabei mit Hilfe unseres erfahrenen Intensivpflegepersonals sogar bereits hinsetzen. Die meisten Patienten ziehen es aber vor zu schlafen, bis sie auf die Pflegestation verlegt werden. Schmerzstillende und beruhigende Medikamente machen Ihnen dies so angenehm wie möglich.

Auf der Pflegestation 

Auf der Pflegestation dürfen Sie bereits wieder für kurze Zeit aufstehen. Zunächst natürlich am Arm der Schwester/des Pflegers oder der/dem Physiotherapeutin/en. Wenn Sie sich kräftig genug fühlen, was normalerweise nach zwei bis drei Tagen der Fall ist, dürfen Sie auch alleine laufen.

Selbstverständlich können Sie nach einigen Tagen wieder normal Essen und Trinken. Dazu haben wir einen speziellen Service mit einer Catering-Abteilung. Sie dürfen sich schon am ersten Tag waschen und wenige Tage später bereits duschen. Das Personal der Pflegestation, welches Sie bereits vor der Operation kennengelernt haben wird Ihnen bei all dem behilflich sein.

Nach wenigen Tagen Ihrer OP können Sie schon wieder normal Essen und Trinken. Unserer Catering-Service sorgt für Ihr leibliches Wohl.

Unser Aufenthaltsbereich steht Ihnen nach der Operation zur Verfügung.

Unsere lichtdurchfluteten Zimmer sind modern ausgestattet.

Bei normalem Heilungsverlauf können Sie bereits nach einem sieben- bis zehntägigen Aufenthalt aus unserer Klinik entlassen werden. Während des Aufenthalts bekommen Sie regelmäßig spezielle Herzmedikamente, die Sie weiter nehmen müssen bis Ihr Kardiologe oder Hausarzt eine Umstellung veranlasst.

Checkliste für Ihren Krankenhausaufenthalt

  • Schlafanzug oder Nachthemd, Unterwäsche, Socken oder Strümpfe
  • Hausschuhe und Morgenmantel
  • Handtücher und Waschlappen
  • Bequeme Kleidung (Jogginghose, leichte Jacke oder Pullover)
  • Kulturbeutel (Seife, Shampoo, Zahnbürste, Zahnpasta, Prothesenschale, Kamm, Bürste, Haargummi, Nagelschere, Feile, Kosmetika, Rasierzeug)
  • Fön
  • Ohrenstöpsel
  • ggf. Ihre Brille, Ihr Hörgerät, Ihre Gehhilfe
  • Kleingeld
  • Lektüre, Unterhaltungselektronik mit Kopfhörern
  • Schreibzeug
  • persönliche Telefonnummern
  • regelmäßig benötigte Medikamente
  • geliebten Schmuck
  • größere Geldsummen
  • teure Elektronik
  • Datenträger mit sensiblen Informationen
  • große Taschen (Am besten vereinbaren Sie bei einem längeren Aufenthalt mit Freunden oder der Familie den Austausch Ihrer Wäsche.)

Virtueller Rundgang

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Zum Rundgang

Einfach ans Ziel

Dank der verkehrsgünstigen Lage der Herzchirurgie Huttrop haben Sie zahlreiche Möglichkeiten der Anreise.

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